Cottage for rent from € 275/day in Erlenbach Im Simmental

Name/Address: Data not provided
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600sq. m.
12
5 Data not provided
This authentic Swiss Biedermeier house is part of the Cultural Heritage.
Access to Interlaken, Gstaad and Ski resorts within minutes.
This historic house was built in 1820 and offers a unique Swiss "Biedermeier" experience in the Swiss Alps.

5 bedrooms and a large living room with antique furniture give plenty of space for up to three families.
As a matter of fact, this house was built for the local veterinary, who became wealthy because of the sale of the world famous Simmental cows.
The layout of the house and the exceptionally high ceilings (compared to regular historic houses in the Simmental valley) are a testimony of the first owner's taste and who commissioned the construction to host his large family: they were all very tall.

There's a central heating system and antique wood ovens (with precious tiles) that keep you warm and cosy in winter time.

A 1000 sqm. backyard, with apple and pear trees and vineyards and the adjacent church give plenty of space to roam freely through the garden with a marvelous view on the surrounding Swiss Alps.

The world famous mountain "Jungfrau" in Interlaken, mundane Gstaad and plenty of ski resorts can all be reached within half an hour.

Small authentic shops with Swiss Cheese, bread and all you need to prepare a Swiss Fondue or Raclette are just across the street.

Immerse in the 19th century "Biedermeier" life style of the well to do Swiss!

Biedermeier

Der Sonntagsspaziergang (1841) von Carl Spitzweg, einem typischen Vertreter der Biedermeier-Epoche

Als Biedermeier wird die Zeitspanne von 1815 (Wiener Kongress) bis 1848 (Beginn der bürgerlichen Revolution) in den Ländern des Deutschen Bundes bezeichnet. Mit dem Ausdruck Biedermeier ist in der politischen Geschichte der Begriff der Restauration verknüpft, der sich auf die staatspolitische Entwicklung nach dem Ende der napoleonischen Zeit und des Wiener Kongresses bezieht.

Bedeutsam ist der Begriff als Epochenbezeichnung der Kulturgeschichte. Als Vormärz wird die zum selben Zeitabschnitt gehörende entgegengesetzte Bewegung bezeichnet, die eine politisch revolutionäre Veränderung suchte und unter anderem bei Literaten wie Georg Büchner und Heinrich Heine ihren Niederschlag fand.


Der Ausdruck Biedermeier bezieht sich zum einen auf die in dieser Zeit entstehende eigene Kultur und Kunst des Bürgertums (z. B. in der Hausmusik, der Innenarchitektur und auch in der Kleidermode), zum anderen auf die Literatur der Zeit, die oft mit dem Etikett „hausbacken“ oder „konservativ“ versehen werden.

Als typisch gilt die Flucht ins Idyll und ins Private. Schon der Dichter Jean Paul hatte vom „Vollglück in der Beschränkung“ gesprochen, Goethes literarischer Mitarbeiter Johann Peter Eckermann „eine reine Wirklichkeit im Lichte milder Verklärung“ zu erkennen geglaubt.


Der Begriff Biedermeier geht zurück auf die fiktive Figur des treuherzigen, aber spießbürgerlichen Gottlieb Biedermaier, die der Jurist und Schriftsteller Ludwig Eichrodt und der Arzt Adolf Kußmaul erfanden und unter dessen Namen in den Jahren ab 1855 in den Münchner Fliegenden Blättern diverse Gedichte veröffentlicht wurden, die teilweise Parodien auf die Poesie des realen Dorfschullehrers

Samuel Friedrich Sauter waren.


Entstanden war der Name aus zwei Gedichten mit den Titeln Biedermanns Abendgemütlichkeit und Bummelmaiers Klage, die Joseph Victor von Scheffel in diesem Blatt 1848 veröffentlicht hatte. Bis 1869 wurde Biedermaier geschrieben, erst danach kam die Schreibweise mit ei auf. Der fiktive Herr Biedermeier war ein dichtender schwäbischer Dorflehrer mit einfachem Gemüt, dem laut Eichrodt seine kleine Stube, sein enger Garten, sein unansehnlicher Flecken und das dürftige Los eines verachteten Dorfschulmeisters zu irdischer Glückseligkeit verhelfen.

In den Veröffentlichungen werden die Biederkeit, der Kleingeist und die unpolitische Haltung großer Teile des Bürgertums karikiert und verspottet.


Allerdings hat der revolutionäre Dichter Ludwig Pfau bereits 1847 ein Gedicht mit dem Titel Herr Biedermeier verfasst, das Spießigkeit und Doppelmoral anprangert. Es beginnt mit den Zeilen:


Schau, dort spaziert Herr Biedermeier

und seine Frau, den Sohn am Arm;
sein Tritt ist sachte wie auf Eier,
sein Wahlspruch: Weder kalt noch warm.

bed_linen_and_towels
kitchen
wifi
internet
parking
laundry
balcony
outdoor_space
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